Sabine Altena privat… ganz öffentlich. Und was könnte hier besser geeignet sein als ein fröhlicher Fragebogen. Nein, zwei! Fragen von SZ und FAZ, weil beide gut und schön und berechtigt. Los gehts.

Der ziemlich einzigartige SZ / FAZ -Fragebogen

Welcher populären Disney-Figur sahen Sie als Kind ähnlich? Arielle, die Panzerknackerin. Oder war es Gritch, die Meerjungfrau? Irgendwie war bei mir damals schon alles ein bisschen anders: Fix & Foxi statt Mickey Mouse. Playmobil statt Lego. Akkordeon statt Klavier. Tischtennis statt Tennis. Funkenmariechen statt Ballett.

Sie sollen wiedergeboren werden. Wer oder was möchten Sie sein? Ich! Äh. Mich! Welcher grammatikalische Fall ist das denn hier, verflixt? Alternative zu mich, äh, mir: Gene Simmons. Alternative 2: Lara Croft. Alternative 3: Präsidentin eines vereinten, starken Europas.

Was möchten Sie gerne erfinden? Einen krümelresistenten Laptop. Nutella, von dem man abnimmt. Einen Koffer,  der den Inhalt einer 12-wöchigen Afrika-Expedition fasst –  in Aktentaschengröße, light weight versteht sich.

Warum sollte man Latein lernen? Sollte man gar nicht. Kann man. Wenn man vorher Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Russisch, Chinesisch, Portugiesisch, Arabisch und Afrikaaans gelernt hat. Und wie immer gilt: Errare humanum est, in errore perseverare stultum.

Welcher Droge sind Sie verfallen? Vielen Drogen: Coldplay. Metallica. Red Hot Chili Peppers. Peter Fox. Rihanna. Sport in jeder Form. Wissen. Lächeln, das mir jemand schenkt. Schnellen Autos. Weißen Gummibärchen. Dom Perignon Rosé.  

Stellen Sie sich „Hölle“ vor. Ein Tag Horrorfilme kucken (“Bauer sucht Frau” inkludiert). Ein Tag in der DSDS-Jury. 24 Stunden Non-Stop-Flug in der Holzklasse. Ein Tag ohne Musik. Ein Tag ohne Lachen aus vollem Herzen ( > meine erste große Liebe: Timm Thaler!).

Was genießen Sie beim Essen/Trinken? Vor allem die Beschaffenheit des Essens. Krachend hart, schmeichelnd weich, zäh oder schleimig, luftig und schwer, trocken, sprudelnd, heiß oder kalt.

Welches Tier gefällt Ihnen? Der Elefant. Abgesehen davon, dass der Intelligenzbolzen sich selbst im Spiegel erkennen kann, ist er zugleich wuchtig und wendig, dickhäutig und sensibel. Ähnlich übrigens empfinde Eishockeyspieler – die Mischung aus Kraft und Eleganz ist ausgesprochen sexy… Das gilt natürlich vor allem und jederzeit für meinen Heimatverein: die Augsburger Panther!

Wem wären Sie lieber nie begegnet? Kein Vogel könnte schräg genug sein, als dass ich ihn nicht mindestens ein Mal in meinem Leben willkommen hieße.

In welchem Film hätten Sie ein Star sein wollen? „Luzie der Schrecken der Straße“?! Die Freundin von „Timm Thaler“, eine Elfe in „Herr der Ringe“ oder – die Krönung – James Bond.  Jamie Bond. 00 Blondie. Gerührt statt geschüttelt.

Welches Kleidungsstück ziehen Sie am liebsten aus? Die weibliche Nahkampf-Uniform: Alles, was zu eng ist (davon gibts erschreckend viel!). Die 15cm-Pumps. Meinen schweren Fünfkaräter. (okay, letzterer ist pure Fantasie)

Sie unternehmen eine Zeitreise. Wohin und warum? Ich reise in das New York der 1920er. Rauschende Feste mit spannenden Menschen und ebensolchen Gesprächen, nächtelang Charleston tanzen und ohne Ende Kleidchen und Hüte shoppen. Zweite Reise: In mein früheres Leben als Ronja Räubertochter. Mittelalter. Wald. Bäume. Rohe Sitten und frohe Sippen.

How to Make Anybody Fall in Love with You?
Go figure it out.

Was ist für Sie das grösste Unglück? Wenn der FC Bayern nicht unter den ersten 3 der Tabelle zu finden ist. Verwischter Nagellack und kein Nagellackentferner weit und breit. Laufschuhe vergessen. Und natürlich ist all das: nicht wirklich wichtig.

Wo möchten Sie leben? Da, wo ich lebe! Im wunderschönen Deutschland, dem Land der Dichter und Denker… und der vielen unentdeckten Ecken. Alternativ jederzeit und überall in Italien. Rom, gleich neben dem Forum Romanum. Zürich, direkt an der Limmat. New York, Manhattan. Überall, wo die Luft elektrisiert.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? Menschen von Herzen lieben – und zwar genau so, wie sie sind, mit all ihren Besonderheiten und Macken. Ein gutes, warmes Bauchgefühl. Durch goldenes Herbstlaub laufen. Mit Meeresrauschen einschlafen.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten? Alle, deren Bedauern authentisch zum Ausdruck gebracht wird.

Ihre liebsten Romanhelden? Hanni & Nanni.

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte? Die verwegenen Mark Twain und Albert Einstein. Den bewegenden Martin Luther King. Die bewegte Mata Hari.

Ihre Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit? Meine geliebten Freundinnen (übrigens fast alle blond – hat das was zu bedeuten?). Angelina Jolie, Angi Merkel.

Ihre Lieblingsheldin in der Dichtung? Die Loreley – was würde ich für ihre Haare geben.

Ihre Lieblingsmaler? Mein Lieblingsspanier Dalí, dicht gefolgt von Miró, Otto Dix und Neo Rauch.

Ihr Lieblingskomponist? Bach! Infiziert wurde ich im wunderschönen Leipzig. Außerdem immer 2 Ohren wert: Mozart. Und natürlich Nathan & Kleff, wunderbare Freunde und Musiker.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten? Männlichkeit?!!!! Okay, da wären noch ein bis 5000 Dinge… Ganz vorne: Humor, Loyalität, schnelles Denken…und ein Hauch von Empathie schadet auch nicht.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten? Weibliche Schläue, ein heißes Herz und heiße Kurven.

Ihre Lieblingstugend? Verlässlichkeit.

Ihre Lieblingsbeschäftigung? Diese Information kostet extra…

Ihr Hauptcharakterzug? Unbandige Lebensfreude.

Was schätzen Sie bei ihren Freunden am meisten? Ihre Loyalität, ihre Herzenswärme… Und: Alle sind wunderbare Persönlichkeiten. DANKE, dass es Euch gibt.

Ihr größter Fehler? Nach dem Abitur habe ich einen Au Pair-Aufenthalt in den USA sausen lassen, zugunsten eines schwarzen Fiat Pandas – sponsored by Oma -  und dem Politik-Studium in Deutschland. Liebe Abiturienten und Studis, ganz ehrlich: Wenn Euch jemand sagt: „Das kannst du später noch machen“ – glaubt ihm kein Wort. Kein Fiat Panda, kein Ferrari ist die Erfahrung wert, die Ihr im Ausland macht.

Ihr Traum vom Glück? Erfüllt sich stet und nimmt sich die Freiheit, weiter zu wachsen.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen? Töne treffen! Toll singen! Klappt leider noch nicht so wirklich gut…dafür singe ich einfach lauter, am liebsten auf der Straße.

Wie möchten Sie sterben? Schnell. Sonnig. Ich halte eine geliebte Hand – und im Hintergrund spielen Coldplay.

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung? Dschingarassabumm.

Ihr Motto? Man muss immer tun, was man nicht lassen kann.

Ihr Abschlusskommentar? Ganz nach Monaco Franze: A bisserl was geht immer.

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